Freitag, 30.10.2026 10:57 Uhr

Frankfurt mit personeller Neuaufstellung

Verantwortlicher Autor: Sven Wiese Frankfurt, 30.10.2026, 08:30 Uhr
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Markus Krösche
Markus Krösche  Bild: Sven Wiese

Frankfurt [ENA] Nach dem Weggang von Markus Krösche dreht sich das Personalkarussell weiter. Während noch ein neuer Sportvorstand gesucht wird – als aussichtsreichster Kandidat gilt Joti Chatzialexiou aus Nürnberg – erhalten Sportdirektor Timmo Hardung und Ex-Kapitän Sebastian Rode neue Kompetenzen.

Nach seiner auf eigenen Wunsch erfolgten Freistellung befindet sich Markus Krösche in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem AC Mailand. Den jüngsten Transfergerüchten zufolge haben die Rossoneri bereits eine mündliche Vereinbarung mit dem deutschen Trainer über die Besetzung der Position des Sportdirektors getroffen. Da Krösche jedoch noch einen gültigen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2028 hat, ist ein Wechsel an die Zahlung einer Entschädigung geknüpft, über die verhandelt werden muss. Ein Wechsel nach Italien scheint dennoch nur eine Frage der Zeit zu sein.

Ein Kandidat für die Hessen war der ehemalige Eintracht-Kapitän Christoph Spycher, der zwischen 2005 und 2010 149 Pflichtspiele für die Eintracht bestritt und derzeit bei den Young Boys Bern tätig ist. Doch der hat abgesagt, obwohl er bereits angekündigt hatte, den Verein im kommenden Sommer zu verlassen. Unterdessen verdichten sich die Anzeichen, dass Joti Chatzialexiou aus Nürnberg den Job übernimmt. Auch der 1. FC Nürnberg sucht bereits einen Ersatz für den Bereich Sport.

Bis die Position des Sportvorstandes bei der SGE neu besetzt ist, übernimmt Vorstandschef Axel Hellmann die Leitung. Zudem werden die Verantwortlichkeiten neu verteilt. So kümmert sich der Sportdirektor Timmo Hardung zusätzlich um das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) und den medizinischen Bereich im Männerfußball. Durch diese Neuverteilung übernimmt der ehemalige Kapitän Sebastian Rode die tägliche Arbeit im unmittelbaren Mannschaftsumfeld. Er soll als Bindeglied zwischen sportlicher Organisation, Trainerteam und Mannschaft fungieren.

Nach dem Pokalsieg beim HSV scheint es für die Eintracht sportlich bergauf zu gehen. Zu hoffen bleibt, dass die endgültige Entscheidung über den Sportvorstand die nötige Ruhe bringt, um sich wieder auf die wesentlichen Aktionen zu konzentrieren, die die SGE in den vergangenen Jahren so erfolgreich gemacht haben. Denn der Anspruch und das Saisonziel sind mit Sicherheit die internationalen Plätze.

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