Samstag, 25.11.2017 00:58 Uhr

Der deutsche Meister aus Mannheim überzeugte

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Leipzig, 14.11.2017, 17:54 Uhr
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Der Leipziger Torwart Jens Vortmann hielt 5 7-Meter.
Der Leipziger Torwart Jens Vortmann hielt 5 7-Meter.  Bild: Sportfoto DHFK

Leipzig [ENA] Der deutsche Handball-Meister, die Rhein-Neckar-Löwen aus Mannheim, fügten dem SC DHFK Leipzig eine eindeutige Niederlage mit 29:23-Toren zu. Zwar hielten die Leipziger in den ersten Minuten das Spiel noch auf Augenhöhe doch bis zur Pause agierten sie mit Substanzverlust.

Das Angriffs-Spiel der Leipziger war einfach zu harmlos. Es fehlte der entscheidende Angriffs-Motor, der bis dato überragend spielende National- Spieler Phillipp Weber durch Verletzung. Außerdem demonstrierte die gut stehende Abwehr der Mannheimer ihr Können und ihre Erfahrungen. Sie wechselten oft ihre Positionen und konnten teilweise vor dem Neun-Meter-Raum die DHFK-Angriffe schon unterbinden.

Die Mannheimer Abwehr demonstrierte ihr Können

Daraus entstanden zumeist erfolgreiche Positionswechsel, die mit Torwürfen endeten. Trotzdem blieb die Tordifferenz auf 3 Tore beschränkt. Aber nach der Pause brach die DHFK fast zusammen. Mit ihrem gut durchdachten Positions-Angriffsspiel enteilten die Neckar-Löwen auf 18:12 (40. Minute). Bis zur 52. Minute besaßen sie bereits einen Vorsprung von 11. Toren (27:16). Dabei tat sich bei den Neckar-Löwen besonders Andy Schmidt hervor, der sowohl als Angriffs-Regisseur wirkte als auch Vollender.

Löwen-Trainer Jacobsen mit interessanter Taktikvariante

Der Trainerfuchs der Löwen, Nicolaj Jacobsen, verzichtete in den letzten Minuten auf den Torhüter und setzte dafür einen 7. Feldspieler als neues taktisches Element ein. Doch in dieser Phase gelangen den Leipzigern einfache Gegentreffer, die jedoch das meisterlich spielende Mannheimer Team im Ergebnis nur geringfügig erschütterten. Der beste Werfer bei den Gästen war Alexander Pettersson mit 8 Toren. Dagegen machten sich die 4 Tore des besten Leipzigers Niclas Piezkowski bescheiden aus.

Frisch Auf Göppingen - SC Magdeburg mit einem Bruder-Duell

Das war Nervenkitzel pur. Praktisch in den letzten 3 Sekunden fiel das Tor zum 30:31 (16:17) im brisanten Handball-Bundesliga-Duell zu ungunsten von Frisch Auf Göppingen gegen den SC Magdeburg. Der zumeist in der Saison sehr erfolgreiche Wurfschütze der Elbe-Städter der dänische Olympiasieger Michael Damgaard bescherte den Schwaben aus Baden-Württemberg diese höchst unangenehme Niederlage. Ihre Ambitionen, weiter in das Tabellenmittelfeld nach oben zu stoßen müssen sie erst einmal verschieben.

Last-Second-Sieg bescherte den 6. Platz

Der SCM dagegen kletterte auf den 6. Platz der Tabelle mit diesem Last-Second-Sieg. Die Gäste starteten mit viel Vehemenz und führten in der 13. Minute bereits mit 10:6-Toren. Besonders ihr Links-Außen Robert Weber und Christian O Sullivan netzten erfolgreich ein. Doch die Deckung der Schwaben stellte sich besser auf das gegnerische Angriffs-Spiel ein. Da warf ihr Neuzugang Joscha Ritteback 5 Tore in der ersten Halbzeit. Dadurch führten die einheimischen Schwaben mit 17:15-Toren.

Das Duell der Brüder in der Endphase des Spiels

Nach dem Wechsel blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. So stand es in der 37. Minute 20:20. Zumeist führten die Göppinger knapp. Doch in den letzten Minuten stand es 31:31. Daraufhin nahm der SCM-Trainer Bennett Wiegert eine Auszeit. Danach, praktisch in der letzten Sekunde, markierte Michael Damgaard den Siegtreffer. (insgesamt 7 Tore). Auf der Göppinger Seite spielte auch Allan Damgaard. Doch er konnte nicht so überzeugen wie sein Bruder Michael.

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