Mittwoch, 13.12.2017 13:49 Uhr

Der Bann ist gebrochen-Erster Dreier unter Martin Schmidt

Verantwortlicher Autor: Prof.h.c.Winfried Laube Wolfsburg, 18.11.2017, 18:37 Uhr
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Wolfsburg [ENA] Nach der Länderspielpause empfing der VfL Wolfsburg am 12. Spieltag in der heimischen Volkswagen Arena als Tabellenvierzehnter den Tabellensechszehnten SC Freiburg. Nur zwei Punkte trennten beide Mannschaften vor der Partie und daher musste für die Wölfe endlich ein Sieg her um aus der Abstiegszone herauszukommen und sich etwas Luft zu verschaffen. Nach zuvor sieben unentschieden in der Bundesliga in Folge

gewann der VfL Wolfsburg vor fast 24.000 Zuschauern in der Volkswagen Arena gegen ersatzgeschwächte Breisgauer verdient 3:1 (2:0). Vorbericht: Für den Wölfe-Coach war klar, dass die Partie gegen den SCF ein Duell auf Augenhöhe wird. „Sie stehen ähnlich wie wir da, haben ein Spiel gewonnen und fünf Mal unentschieden gespielt. Gegen Schalke hatten sie zuletzt Pech, da waren sie das bessere Team, hatten die größere Anzahl an Torchancen und haben letztlich durch einen unglücklichen Gegentreffer verloren“, ordnete Schmidt die Leistungen des Teams aus dem Breisgau ein.

Dem VfL plagten vor dem Spiel weiter Verletzungssorgen. „Sebastian Jung, Ignacio Camacho und Jakub Blaszczykowski befinden sich aktuell in der Reha. Kuba hatte zuletzt Rückenprobleme und deshalb haben wir ihn geschont. Wir werden sehen, wie es ihm heute geht und wie er trainiert. Felix Uduokhai konnte dagegen schon wieder mit der Mannschaft üben“, berichtete Schmidt. Wer letztendlich für das Kräftemessen mit den Breisgauern am Samstag bereitsteht, entscheidet sich daher erst später: „Spieler wie John Brooks und Divock Origi haben noch keine Einheit bei uns bestritten. Nach dem heutigen Training können wir allmählich schauen, wie wir uns am Wochenende aufstellen.“

Fazit: Die von Manuel Gräfe gut geleitete Partie verlief über weite Strecken des Spiels mit Vorteilen für die Niedersachsen. "Endlich ein Dreier ", sagte Martin Schmidt bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.- Endlich der erste Sieg unter Cheftrainer Martin Schmidt. Der VfL ist seit Amtsantritt des neuen Chefcoaches bereits in neun wettbewerbsübergreifenden Spielen ungeschlagen. Die Entscheidung in diesem Spiel fiel aufgrund eines Blitzstarts der Wölfe durch Yannick Gerhardt auf Zuspiel von Didavi (3.) und die Erhöhung durch Malli (29.). Trainerstimmen zum Spiel: Christian Streich: "Wir haben schlecht verteidigt. In der Vorwärtsbewegung kamen die Pässe nicht an. Die Mannschaft hat versucht alles zu geben.

Wir hatten dann noch Torchancen , haben diese nicht nutzen können und deshalb verloren" Martin Schmidt: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, weir hatten heute die glücklichere Phase und ein schnelles Tor gemacht. Wir haben von unserer Offensive gelebt und hinten gut verteidigt. Das war spielentscheidend". Statistik: VfL Wolfsburg Trainer: Martin Schmidt Startaufstellung: Casteels - Verhaegh, Knoche, Brooks, Tisserand - Guilavogui, Arnold - Gerhardt, Didavi (87. Origi), Malli (94. Bazoer) - Gomez Reservebank: Grün, Uduokhai, Dimata, Osimhen, Origi, Bazoer, Paul-Georges Ntep

SC Freiburg Trainer: Christian Streich Startaufstellung: Schwolow - Stenzel, Koch, Kempf, Günter - Haberer, Schuster (80. Terrazzino), Höfler - Guédé (53. Kapustka), Petersen, Kath (77. Ravet) Reservebank: Gikiewicz, Kübler, Terrazzino, Ravet, Kapustka, Stanko, Abrashi Tore: 1:0 Gerhardt (3.), 2:0 Malli (29.), 2:1 Kapustka (68.), 3:1 Malli (70.) Gelbe Karten: Koch (44.), Tisserand (45.), Kath (52.) Gelb/Rote Karten: - Rote Karten: - Zuschauer: 23744

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