Montag, 19.02.2018 17:07 Uhr

Bürger v/s Konzern

Verantwortlicher Autor: Hans-Jürgen Hollstein Niedernhausen, 13.02.2018, 23:15 Uhr
Kommentar: +++ Politik +++ Bericht 2840x gelesen

Niedernhausen [ENA] Provinzposse oder Skandal ? In einem beschaulichem Städtchen im Taunus kämpfen engagierte Bürger gegen ein Konzern um die "Wahrheit". Etablierte Politiker hingegen sehen es nicht für notwendig, die Bürger vollumfänglich aufzuklären, im Gegenteil, es werden Anträge und Anfragen zu dem bestehenden Projekt wissentlich oder aus Fahrlässigkeit zurückgehalten. Die Frage stellt sich warum !

Die Geschichte ist einfach, ein Konzern ( https://www.amprion.net/ ) will eine Stromtrasse ausbauen und diese umrüsten von Wechselstrom auf Gleichstrom, weil dies effizenter ist. Das dabei Kohlestrom transportiert werden soll ist sekundär. Wichtig ist nur das die Vorlagen der Bundesnetzagentur erfüllt werden, die eine "Notfallversorgung" von Nord nach Süd und umgekehrt möchte. Deshalb wird eine Trasse durch ein WOHNGEBIET - bereits bestehend - vorangetrieben. Kostengründe dürften hier ausschlaggebend sein - der Mensch weniger. Bürger die sich wehren werden mit Informationen die lückenhaft oder gar falsch sind befriediegt.

Bürgerinitiative

Außer der BI-Niedernhausen ( https://verein.kein-ultranet.de/ ) wehrt sich auch die Offene Liste Niedernhausen gegen dieses Vorhaben (http://oln-niedernhausen.de/index.php/start/ ) . Leider kommt die Skepsis der Gegner in der Kommunalpolitik wenig zu tragen. Gegenteilig werden gerechtferigte Bedenken vorenthalten. Der Redaktion vorliegenden Unterlagen wurde diverse Anträge der OLN "vergessen" - beziehungsweise ....... . Gutachten ebenso. Nur medial wurden diese Tatsachen ignoriert. Ein Schelm der denkt, das es eine Amigo-Affäre gibt.

Martin Oehler

Dank der Intervention seitens des Fraktionsvorsitzenden der OLN Martin Oehler werden nun diese "vergessenen" Anträge erneut bearbeitet. Die anderen Fraktionen der Gemeinde Niedernhausen sprachen sich nun dafür aus dies ohne Zeitdruck ! an einem Runden-Tisch zu debattieren. Fraglich wieso erst eine Fraktion klare Einwände erheben muß, um Gehör zu finden. Der Schwabe hat ein Sprichwort, daß da lautet: "a´ G´schmäckle bleibt immer".

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