Exklusive Rocker-Spur nach Elche
Costa-Blanca [ENA] In der wachsenden Akte rund um den brutalen Doppelmord an zwei Deutschen in Elche tritt nun ein weiteres brisantes Detail zutage: Nach exklusiven Informationen aus der Rocker‑Szene stammen die beiden getöteten Männer sowie der schwer verletzte Deutsche aus dem Umfeld des Motorradclubs Friend of Hell
Diese Verbindung war in der bisherigen Berichterstattung nicht zu finden und wirft ein neues Licht auf die Hintergründe des blutigen Einsatzes im besetzten Anwesen an der Costa Blanca. Unauffälliger Club mit Netzwerk. Nach außen gibt sich der Friends of Hell Worms MC seit Jahren als vergleichsweise unauffälliger Motorradclub, der vor allem durch Ausfahrten, Partys und Szene‑Events in Erscheinung tritt. In frei zugänglichen Quellen taucht der Name des Vereins bislang nicht in dokumentierten Strafverfahren oder größeren Polizeieinsätzen auf; in der Szene gilt er als etabliert, aber eher zurückhaltend und nicht als besonders sicherheitsrelevant.
Gleichzeitig ist der Club in der Rocker‑Landschaft gut vernetzt: Mitglieder der Friends of Hell werden regelmäßig auf Veranstaltungen befreundeter Clubs gesehen, darunter auch Chapter der Black Jackets, die sicherheitstechnisch schon zur Bundesliga gehören sollen. Nach Szeneangaben stammt die nationale Führung der Black Jackets derzeit aus Worms – genauso wie maßgebliche Köpfe der Friends of Hell – und zwischen beiden Führungszirkeln soll eine enge Freundschaft bestehen, die weit über gelegentliche gemeinsame Partys hinausgeht
Ableger an der Costa Blanca Brisant für den aktuellen Fall ist, dass es nach übereinstimmenden Szeneangaben nicht nur in Worms, sondern auch in der Provinz Alicante ein Chapter der Friends of Hell geben soll, das unter deutschen Auswanderern und Motorradfahrern als Anlaufpunkt gilt. Genau in dieser Region – zwischen Elche und der Küste der Costa Blanca – ereignete sich kurz vor Weihnachten die tödliche Eskalation, bei der zwei Deutsche starben und ein dritter schwer verletzt wurde. Damit rückt ein mögliches Netzwerk zwischen dem Mutter‑Chapter in Deutschland und einer Außenstelle in Spanien in den Fokus, auch wenn offizielle Stellen diese Verbindung bislang nicht bestätigen.
Sieben Tatbeteiligte im Visier Fest steht: In dem von einem Deutschen gehaltenen, aber seit Längerem besetzten Anwesen in Elche sollen sich zur Tatzeit insgesamt sieben polnische Staatsbürger aufgehalten haben. Nach Informationen aus Ermittler‑ und Szene‑kreisen wurden zwei von ihnen – Vater und Sohn – festgenommen, während vier weitere Männer und eine Frau flüchtig sind und als dringend tatverdächtig gelten.
Nach übereinstimmenden Hinweisen aus dem Umfeld der Ermittlungen sind die Identitäten aller fünf Untergetauchten den spanischen Behörden inzwischen bekannt; die entsprechenden Haftbefehle wegen gemeinschaftlichen Mordes wurden international zur Vollstreckung ausgeschrieben. Interpol soll in die Fahndung eingebunden sein und die Suche nach den Verdächtigen aktiv unterstützen. Brutale Tat, offener Hintergrund. Die beiden getöteten Deutschen waren nach bisherigen Erkenntnissen im Auftrag des Hauseigentümers nach Elche gereist, um nach dem Rechten zu sehen, nachdem Hinweise auf eine illegale Besetzung vorlagen.
Was als Kontrolle eines Ferienhauses begann, endete in einem stundenlangen, extrem brutalen Gewaltverbrechen, bei dem die Opfer laut Ermittlern langsam und qualvoll zu Tode gekommen sein sollen. Der dritte Mann, ebenfalls deutscher Staatsbürger und dem Umfeld der Friends of Hell zuzurechnen, liegt weiterhin schwer verletzt im Krankenhaus. Exklusive Szene-Informationen Offizielle Erklärungen zu möglichen Rocker‑Bezügen gibt es bislang nicht; in den bekannten Artikeln werden die Opfer lediglich als deutsche Staatsbürger, Urlauber oder Hauseigentümer beschrieben.
Die nun bekannt gewordenen Verbindungen zum Friends of Hell Worms MC, dem mutmaßlichen Chapter in Alicante sowie die Rolle von Worms als Schnittstelle zur nationalen Führung der Black Jackets beruhen auf exklusiven, gut unterrichteten, aber aus Sicherheitsgründen anonym bleibenden Quellen aus der Szene und waren bisher öffentlich nicht dokumentiert. Damit wird erstmals eine mögliche Rocker‑Spur in dem Fall sichtbar – ein Detail, das diesem ohnehin aufsehenerregenden Verbrechen an der Costa Blanca eine neue, hochbrisante Dimension verleiht.




















































