Samstag, 25.11.2017 00:51 Uhr

Raumwelten 2017

Verantwortlicher Autor: LX.And.Er Stuttgart/Ludwigsburg, 14.11.2017, 13:09 Uhr
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Stuttgart/Ludwigsburg [ENA] Von interaktiven Skulpturen über anpassungsfähige Container bis zu einer Glasfaser-Installation: Die Projekte für „Ludwigswelten – Wettbewerb für Szenografie im öffentlichen Raum“ sind nominiert! Raumwelten – die Plattform für Szenografie, Architektur und Medien hat erstmals mit der Stadt Ludwigsburg den neu initiierten, jährlichen Wettbewerb „Ludwigswelten“ abgeschlossen.

„Ludwigswelten“ bietet Nachwuchstalenten die Chance, die Stadt Ludwigsburg aktiv mitzugestalten und unterschiedliche Orte der Stadt durch ein interaktives und kreatives Projekt neu zu beleben. Dieses Jahr geht es um die Bespielung der Kreuzung Ecke Gänsfußallee/Grönerstraße. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, gestiftet von der Stadt Ludwigsburg. Das Siegerprojekt soll bis zum Sommer 2018 umgesetzt werden.

Hochschulen und Nachwuchstalente aus ganz Deutschland haben ihre Entwürfe eingereicht. In einer von Experten besetzten Vorauswahl wurden nun die folgenden sechs Projekte nominiert. Alle nominierten Projekte werden vom 21. bis 26. November in einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Wettbewerb „Raumpioniere“ im Museum Ludwigsburg präsentiert. Die nominierten Entwürfe (alphabetisch geordnet)  BORN TO PLAY – Laura Gonzalez, Fachhochschule Dortmund (Szenografie und Kommunikation) „Die Installation hat vor, das Spiel – dieser Teil unseres Lebens, um uns mit anderen Menschen in Verbindung zu bringen, um kreativ, authentisch und einfallsreich zu sein – sichtbarer zu machen.“

 BAROCK-SPUREN – Tamara Popovic, Bauhaus Universität Weimar (Media Architecture) „Der Entwurf schlägt vor, die öffentliche Fläche der Kreuzung zu bemalen und damit die Baukörper optisch zu vernetzen und den Ort gestalterisch wirksam zu machen.“  FUSION – Arbeiten und Wohnen in der Weststadt – Melina Löwer, Emely Arnold, Universität Kassel (Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung, Architektur) „Die Freifläche ‚Ludwigswelten‘ soll zum kommunikativen Verweilen einladen und somit zu einer FUSION der verschiedenen Nutzungen führen.“

 GO – Zeichen für Verkehr, Wirtschaft und Privates – Georg Lisek, Hochschule für Bildende Künste Dresden (Fachklasse für Bildhauerei und architekturbezogene Medien) „Die Installation übernimmt die Form aus dem Alphabet für optische Telegrafie. Das so geformte englische Wort ‚GO‘ fordert alle Passanten und alles Passierende auf, sich zu bewegen.“  TechWiese für die Zukunft der Stadt Ludwigsburg – Dilay Altinisik, Julia Alber, Jing Zhang, Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Architektur) „Stabförmige Glasfaserlichter, angeordnet zu Wiesenstücken an den Straßenrändern werden sowohl nachts als auch tagsüber wie filigrane Grashalme vom Wind sanft hin und her bewegt.“

 Transformation inspiriert – Betül Ergin, Technische Universität Berlin (Landschaftsarchitektur) „Das Ziel dieser skulpturalen Bearbeitung des Freiraumes ist es, den Ort zwischen Wohn- und Industriegebiet für die Menschen der Stadt interaktiv zu machen.“ Die Jury, die aus den Nominierten einen Gewinner kürt, besteht aus: Die Jury, die aus den Nominierten einen Gewinner kürt, besteht aus:

Wiebke Richert, (Stadt Ludwigsburg, Leitung Fachbereich Kunst und Kultur), Martin Kurt (Stadt Ludwigsburg, Leitung Fachbereich Stadtplanung und Vermessung), Florian Gerlach (Raumwelten Programmbeirat & Inhaber Totems Exhibitions Design GmbH, Stuttgart), Wulff Kramer (Geschäfts￾führer, Yalla Yalla! — studio for change, Mannheim) und Steffi Wurster (Bühnenkünstlerin und Filmemacherin, Berlin) Gemeinsame Preisverleihung „Ludwigswelten“ und „Raumpioniere“

Der Preis wird im Rahmen einer gemeinsamen Preisverleihung von Ludwigswelten“ und „Raumpioniere – Wohnen auf kleinstem Raum“ am 24. November im Residenzschloss Ludwigsburg vergeben. Die Keynote zur Preisverleihung hält Künstler Olaf Holzapfel. (Moderation Wieland Backes). Aemilia Papaphilippou (Athen) präsentiert im Ehrenhof des Schlosses die Videoinstallation „Chess Continuum _ ChaosOrder Dance at the Court“. Weitere Informationen unter www.raum-welten.com

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